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Umfrage

Zu Beginn unserer Wettbewerbsarbeit führten wir in unseren Familien und bei Verwandten und Freunden eine Umfrage durch, in der wir nach Gewohnheiten, Einschätzungen und Wünschen rund ums Autofahren fragten. Von dieser Umfrage erhofften wir uns, Trends für Innovationen zu finden, die sich auch gut vermarkten lassen. Zuvor hatten wir uns darüber informiert, wie man einen Fragebogen aufbaut.
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Auswertung

Insgesamt wurden 272 Personen befragt. Von diesen 272 befragten Personen waren 60 % männlich und 40 % weiblich. Die 25-Jährigen und die 35 – 50 Jährigen stellten jeweils rund ein Drittel der Befragten. 238 Personen (86 %) gaben an, dass ihr Hauptverkehrsmittel das Auto ist und rund 46 %, dass sie ihr Fahrzeug mehrmals täglich benutzen.

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten waren der Meinung, von anderen Verkehrsteilnehmern gehe ein großes Gefährdungspotenzial im Straßenverkehr aus, während rund 40 % Kreuzungen und Ampeln als gefährlich ansahen. Jeweils rund 15 % bezeichneten überhöhte Geschwindigkeit, Witterung und Überholmanöver als kritische Situationen. Weit dahinter rangierten Autobahnfahrten, unsachgemäße Beleuchtung, Staus und LKWs. Aufschlussreich waren die Aussagen derer, die angaben nicht gerne Auto zu fahren. Neben den Kosten waren die Hauptgründe: zu viel Stress beim Autofahren, zu viel Verkehr, zu wenig Parkplätze, die Unfallgefahr und die Umweltbelastung.

Nicht alle Befragten gaben eine Antwort auf die Frage nach Sicherheitslücken im Fahrzeug. Dafür kamen eine Reihe sehr interessanter Vorschläge. 12,5 % der Befragten sprachen sich für eine automatische Abstandsregulierung aus, rund 10 % für den Einbau einer „Blackbox“, die die letzten Minuten der Fahrt aufzeichnet. Fast genauso oft wurden Maßnahmen zur Sicherheit der Fahrzeuginsassen genannt. 9 Befragte befürworteten eine technische Begrenzung der Geschwindigkeit in allen Fahrzeugen.

Mit der siebten Frage wollten wir herausfinden, ob die Befragten Geld für die Sicherheit von Fußgängern im Straßenverkehr, insbesondere von Kindern, ausgeben würden. Rund 90 % bejahten diese Frage.

Auf die Frage nach Verbesserungsvorschlägen für den Straßenverkehr sprachen sich rund 30 % der Befragten für Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses aus, kaum weniger wollten eine Optimierung der Umlaufzeiten von Ampeln (Grüne Welle). Mit rund 10 % folgten übersichtlichere Beschilderung und mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen.

In unserer letzten Frage ging es um Vorschläge zur Verbesserung der Fahrzeugausstattung. Mehr als die Hälfte der Befragten konnten keinen Verbesserungsvorschlag nennen. 32 Befragte wollten die Sicherheit der Insassen verbessert haben. Fast genauso viele sprachen sich für „Hilfen“ für den Fahrer aus. 25 Personen wünschten Verbesserungen bei Sitzen und Klimaanlage, weitere 13 Befragte wollten bessere Bedienelemente. 22 Personen gaben an, dass sie weniger Elektronik im Fahrzeug wünschten, und 20 Personen, dass sie auf Komfort verzichten würden.

Ergebnis

Der Wunsch nach mehr Sicherheit im Straßenverkehr und einem besseren Verkehrsfluss stand in mehreren Fragen deutlich im Vordergrund. Im Einzelnen wurden beispielsweise eine automatische Abstandsregulierung, der Einbau einer Blackbox, eine bessere Stauwarnung und bessere Umlaufzeiten für Ampeln vorgeschlagen. Ein weiterer Trend ergab sich bei der Fahrzeugausstattung hin zu Informations- und Assistenzsystemen für den Fahrer.

Gleichzeitig erkannten wir aber auch eine gewisse Furcht vor Überforderung des Fahrers durch zu viel Information während der Fahrt. Aus den Umfrageergebnissen schließen wir auch, dass die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer, nämlich der Fußgänger und darunter insbesondere der Kinder und der betagten oder gehbehinderten Menschen, eine hohe Bedeutung hat.

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