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Szenarien

Wie trägt die Mobile-Car-Communicaton zu mehr Sicherheit bei?

Die Mobile-Car-Communicaton übernimmt Informations- und Kommunikationsaufgaben bis hin zur Intervention im akuten Gefahrenfall. Um die Vorteile der Mobile-Car-Communication zu veranschaulichen, betrachten wir alltägliche Verkehrssituationen, bei denen die direkte Kommunikation zwischen Fahrzeugen zur Vermeidung von Unfällen beiträgt.

Die Kommunikation der Fahrzeuge untereinander führt zu mehr Sicherheit.

Die Kommunikation zwischen Fahrzeugen untereinander setzt voraus, dass sie mit einem Mobile-Car-Communicator ausgestattet sind. Auf der Basis des europaweit standardisierten Kurz-Distanz-Adhoc-Netzwerks VANET tauschen Fahrzeuge ständig einen minimalen Datensatz bestehend aus Position, Geschwindigkeit und Richtung aus. Mit diesen Daten kann die relative Position zwischen zwei Fahrzeugen bestimmt und gegebenenfalls eine Kollisionswarnung ausgegeben werden. Im Gefahrenfall werden auch Daten zur Aktivierung von ABS und ESP, der Warnblinkanlage sowie im Falle eines Unfalls auch das Auslösen der Airbags weitergeleitet. Im Falle eines Unfalls wird ein Emergency Call (Notruf) an die Notrufzentralen abgesetzt, der auch eine Warnmeldung an die Fahrzeuge im Nahbereich mit Übermittlung der Positionsdaten des verunfallten Fahrzeuges enthält.

Mit einigen Szenarien haben wir uns ausführlicher beschäftigt und jeweils eine Visualisierung erstellt.

Unfallgefahr durch ein Hindernis an nicht einsehbarer Stelle

Das kann der Unfall sein, der gerade eben nicht weit von unserer Fahrzeugposition passiert ist oder ein liegengebliebene Fahrzeug hinter einer nichteinsehbaren. Wie oft hört man in den Verkehrsnachrichten die Warnmeldung: „Achtung, das Stauende liegt hinter einer Kuppe.“ Durch Mobile-Car-Communication werden nur die Fahrer informiert, die die Stelle aufgrund ihrer Position und ihrer Routenplanung in absehbarer Zeit passieren werden. Die Situation „Unfall hinter einer Kurve“ haben wir in einem Applet visualisiert.

Einfahren in die Autobahn

Das Einfahren in eine vielbefahrene Autobahn bedeutet für viele Fahrer Stress: Blick in die beiden Rückspiegel, Schulterblick, Beschleunigen, das vorausfahrende und ebenfalls einfahrende Fahrzeug beachten … Könnten sich die Fahrzeuge nicht untereinander verständigen, sich genügend Raum geben, um die Fahrspur zu wechseln? Mindestens aber sollte der einfahrende Fahrer „grünes Licht“ erhalten, wenn Geschwindigkeit und die Größe der Lücke zwischen zwei Fahrzeugen passen. Wenn alle Fahrzeuge mit dem Mobile-Car-Communicator ausgestattet sind, organisieren die Fahrzeuge das Einfädeln auf der Autobahn, den Fahrspurwechsel und den „Reißverschlussverkehr“ vor der Baustelle selbst. Geisterfahrer wird es nicht mehr geben, denn ein Einfahren in falscher Richtung ist nicht mehr möglich. Durch die spurgenaue Ortung des Fahrzeuges würde der MC-Communicator sofort beim Einfahren in die Autobahnauffahrt einen automatischen Stopp herbeiführen. In einem Applet haben wir das Einfädeln bei der Einfahrt in die Autobahn visualisiert.

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