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Simulationen mit Java

Wie könnte ein intelligentes Parkleitsystem funktionieren?

Unsere Erfahrung ist: Parkplatzsuche hat etwas mit Wahrscheinlichkeitsrechnung zu tun. Es gibt Zeiten, da ist die Wahrscheinlichkeit gleich Null, einen Parkplatz zu finden. Vielleicht ist auch zufällig einer frei. Wenn wir endlich eine Parklücke entdeckt haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein anderes Fahrzeug schneller dort ist, relativ hoch.

Wie viel Zeit, Kraftstoff und Nerven könnten Autofahrer sparen, wenn sie Informationen über freie Parkplätze in ihrem Fahrzeug angezeigt bekämen, einen Platz buchen und vom Navigationsgerät auch noch direkt dorthin geleitet werden könnten. Die Idee hatte uns so fasziniert, dass wir dazu ein Java-Applet programmieren wollten. Mit Professor Dr. Christoph Karg vom Studiengang Informatik der Hochschule Aalen fanden wir einen Experten, mit dessen Hilfe wir die Parkplatzsuche simulieren konnten.

Realisierung

Als Modell wählten wir einen Bezirk mit einem streng rechteckig angeordneten Straßensystem. Zwischen den Straßen liegen Häuserblocks mit jeweils vier Parkplätzen. Von diesen Häuserblocks sind vier als Wunschziel für die Autofahrer vorgegeben. Sie sind mit den Farben gelb, rot, grau und blau kenntlich gemacht. Außer diesen gibt es noch acht weitere Häuserblocks in Türkis.

Sobald ein Fahrzeug mit Parkplatzwunsch in den Bezirk einfährt, nimmt das Kommunikationssystem Kontakt mit dem Zielort auf und fragt einen Parkplatz nach. In der Simulation trägt das Fahrzeug dieselbe Farbe wie das Ziel. In der Simulation erfolgt die Auswahl des Zielortes über einen Zufallsgenerator. Wie in der Realität suchen die Fahrer einen Parkplatz möglichst nahe bei ihrem Zielort. Der dem Zielort nächstgelegene freie Parkplatz wird gesucht und reserviert.

Die systematische Suche nach dem nächstgelegenen Parkplatz wird durch Verbindungslinien in der jeweiligen Farbe dargestellt, die während dieser Suche natürlich immer länger werden. Ist der nächstgelegene Parkplatz gefunden, färbt er sich in der gleichen Farbe wie das Fahrzeug. Dieses fährt nun auf kürzestem Weg zu seinem gebuchten Parkplatz. Da Parkplätze auch wieder frei werden, läuft unsere Simulation endlos. Die ausfahrenden Fahrzeuge sind weiß gefärbt. Ab und zu sieht man ein schwarz gefärbtes Fahrzeug – es hat keinen Parkplatz gefunden, da alle verfügbaren Plätze belegt waren.

Wie im wirklichen Leben ist ein Häuserblock wesentlich attraktiver als die anderen. Welcher das ist, wird an dieser Stelle nicht verraten.

Ergebnis

Ein intelligentes Kommunikationssystem wie die Mobile-Car-Communication kann die Suche nach einer Parkmöglichkeit organisieren und optimieren. Es findet den dem Ziel nächstgelegenen Parkplatz, reserviert ihn und leitet das Fahrzeug auf kürzestem Weg dorthin. Übrigens, falls Parkgebühren anfallen, werden diese ebenfalls automatisch abgebucht.

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