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Schwarmintelligenz

Kollektive Intelligenz oder auch Schwarmintelligenz ist ein Phänomen, das bei staatenbildenden Insektenvölkern zu beobachten ist. Die Individuen agieren nahezu unabhängig, sie sind in der Erfüllung ihrer Aufgaben jedoch zielgerichtet.

Die Gesamtheit solcher Insektengesellschaften weist intelligente Verhaltensweisen auf und ist überaus leistungsfähig. Ohne zentralisierte Form der Oberaufsicht ist das Ganze also mehr als die Summe seiner Teile.

Entscheidend für den Erfolg ist die Kommunikation der Individuen untereinander. Um Informationen weiter zu geben, nutzen Ameisen beispielsweise Duftstoffe, die Pheronome, während Bienen mit Hilfe des Schwänzeltanzes kommunizieren.

Ein solcher Schwarm kann als vielzelliger Organismus angesehen werden, wobei die Individuen die Rolle der Zellen übernehmen. Das Netzwerk der Kommunikationskanäle, die die Individuen verbinden, spielt die Rolle des Nervensystems für diesen Superorganismus.

Was zeichnet die Organisation staatenbildender Insekten aus? Welche Vorteile haben Fische und Vögel, wenn sie sich zu Schwärmen zusammentun?

Das System

  • passt sich sehr gut an unterschiedliche Bedingungen an
  • gibt dem Individuum mehr Sicherheit
  • ist robust gegenüber dem Ausfall einzelner Mitglieder
  • benötigt vergleichsweise wenig Aufsicht oder Kontrolle
  • kann selbstorganisiert und dynamisch agieren
  • braucht durch die Interaktion autonomer Einzelner kein zentrales Kommando

Kollektive Intelligenz soll uns in zweifacher Hinsicht zum Erfolg führen.

1. Unser Wettbewerbsbeitrag ist das Ergebnis der Kollektiven Intelligenz der Gruppe. Gemeinsames Brainstorming, Verteilung von Aufgaben an Spezialisten, Beschaffung und systematisches Filtern, Bewerten und Ordnen von Informationen, Einbeziehung von Experten und Weitergabe der Ergebnisse sind typische Merkmale für Kollektive Intelligenz.

2. Unser Konzept zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Optimierung des Verkehrsflusses nutzt die Kollektive Intelligenz sowohl der einzelnen Verkehrsteilnehmer als auch der mobilen und statischen Infrastruktur. Es entsteht ein intelligentes Gesamtsystem - flexibel, robust, selbstorganisiert, lernfähig und damit anpassungsfähig, also adaptiv.

Quellen: www.4managers.de/themen/schwarmintelligenz/?type=1
und de.wikipedia.org/Kollektive_Intelligenz

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