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Motivation

Warum beschäftigen sich junge Leute schon heute mit den Problemen von morgen?
Was bewegt uns morgen?

Wir sind eine Gruppe von 18 technikbegeisterten jungen Leuten, die gerade den Führerschein gemacht haben. Wie sehr haben wir diesen Moment herbeigesehnt! Autofahren macht Spaß, gibt das Gefühl der Freiheit - endlich sind wir mobil! Und nun reden alle von Ölkrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Rezession, Zukunftsangst. Die Schlagworte der letzten Monate machen uns nachdenklich. Werden wir auch in Zukunft noch Autofahren können?

Das Bedürfnis nach Mobilität wird weiter zunehmen, so prognostizieren Zukunftsforscher. Das heißt, wir müssen in den nächsten Jahren mit einem steigenden Verkehrsaufkommen rechnen. Noch mehr Verkehr auf unseren Straßen - geht das überhaupt noch? Wir mobilisieren unsere Gedanken, diskutieren verschiedene Ansätze und kommen schließlich zu einer Entscheidung: Wir fühlen uns herausgefordert, ein Konzept für eine effizientere Organisation des Straßenverkehrs zu erstellen. Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind: Erhöhung der Sicherheit, Verringerung des Staurisikos und mehr Komfort zu bezahlbaren Preisen.

Die Zahl der Unfälle muss weiter zurückgehen.

Ein Blick in die Statistik zeigt: Die Zahl der Unfälle geht leicht zurück. Sicherere Autos, bessere Straßenführung, vorsichtigere Fahrweise führen dazu, dass die Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr ein Rekordtief erreicht hat. Die vom statistischen Bundesamt veröffentlichte Zahl von 4.467 Verkehrstoten in Deutschland ist verglichen mit den 15.000 von 1980 ein großer Erfolg. Erschreckend bleibt die Zahl trotzdem.

Staus kosten Zeit und Geld und belasten die Umwelt.

Der längste Stau des Jahres 2008 hat sich in Bayern gebildet. Laut ADAC standen während der Sommerferien die Autos auf der A3 zwischen Aschaffenburg und Würzburg zeitweise auf einer 65 Kilometer langen Strecke. In ganz Deutschland betrug das Stauvolumen in jenem Jahr insgesamt 14.000 Kilometer. Dies entspricht einer Strecke von Berlin nach Chicago und zurück.

Neue Serviceangebote erhöhen den Komfort.

Es gibt Tage, an denen scheinbar kein Parkplatz mehr frei ist. Seit einer halben Stunde fahren wir um den Block. Schon wieder sind wir zu spät, ein anderer hat den Parkplatz ergattert. Endlich eine Lücke, Parkschein lösen, einkaufen. Der Einkauf hat länger gedauert als geplant. Die Parkzeit ist schon abgelaufen, Strafzettel unter dem Scheibenwischer, Pech gehabt. Mehr Komfort heißt für uns nicht, bequemere Sitze einzubauen, sondern Dienstleistungen möglich zu machen, die Zeit und letztlich auch Geld sparen.

Der Markt ist offen für neue Ideen.

Sicherheit und Komfort haben ihren Preis. Spätestens seit in Folge der Finanzkrise 2008/09 der Absatz bei großen und schnellen Fahrzeugen dramatisch einbrach, wurde ein Umdenken erkennbar. Beim Autokauf geht der Trend mittlerweile weg von größer, schneller, stärker hin zu sauberer, sicherer, intelligenter, komfortabler und individueller.

Viele Kunden sind bereit, dafür Geld auszugeben - für Kraftstoff sparende Technologien, für Sicherheits- und Assistenzsysteme, für raffinierte Ausstattungsdetails. Sie geben dieses Geld aber nur dann aus, wenn sie einen Nutzen davon haben. In der Krise bieten sich Chancen für neue Denkansätze und neue Geschäftsideen.