Ihr Standort: Projekt > Recherche > Mobilität Nächste Seite: Schwarmintelligenz

Mobilität

Mobilität (lat. mobilitas, Beweglichkeit) bezeichnet laut Wikipedia die Beweglichkeit oder Bewegung, wobei der Begriff meist mithilfe eines weiteren Merkmals genauer bestimmt wird.

Der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx erläutert: „Wir müssen lernen, Mobilität nicht nur als körperliche Bewegung von A nach B zu begreifen. Mobilität in Zukunft ist META-MOBILITÄT – es geht um geistige, emotionale, mentale, kommunikative und soziale Mobilität. Die Vehikel, die man dazu braucht, sind nur teilweise Autos, Flugzeuge und Eisenbahnen.“

Quelle: www.horx.com/Zitate.aspx

Mobilität – ein Megatrend des 21. Jahrhunderts

Nach Horx ist Mobilität ein Megatrend des 21. Jahrhunderts. Megatrends sind solche Veränderungsprozesse, die unser Leben, unser Denken und Handeln über eine weite Zeitspanne und weltweit prägen, ohne in vorübergehenden Krisen an Dynamik zu verlieren. Es gibt etwa 15 solcher Megatrends – darunter auch Globalisierung, Neo-Ökologie, Bildung, Gesundheit und Alter, Informations- und Wissensgesellschaft.

Quelle: www.horx.com/Reden, 2008

Mobilität – ein positives Lebensgefühl

Der Trendforscher ist überzeugt: "Mobilität ist (...) immer auch das Versprechen höherer Autonomie.“ Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis und eine Grundforderung der modernen Arbeitswelt. Für den Einzelnen bedeutet sie Individualität, größere Unabhängigkeit und Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Miteinander. Wer mobil ist, kann leichter soziale Netzwerke aufzubauen und pflegen. Mobilität vermittelt ein positives Lebensgefühl.

Genau darauf werden die Märkte der Zukunft abzielen. Rund um die Mobilität werden Innovationen und Business-Modelle entstehen, die ökonomische, technische, soziale und kulturelle Aspekte vernetzen und dadurch neue Handlungsspielräume eröffnen.

Quelle: Pressemitteilung zum Zukunftsaward, 2008

Mobilität in Deutschland

Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (MVBS) wird in den Jahren 2008 / 2009 eine Erhebung zur Mobilität in Deutschland durchgeführt. In einem Feldversuch befragt das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH rund 50 000 Haushalte und damit über 100 000 Personen, die über mehr als 300 000 Wege berichten.

Im dritten Zwischenbericht vom Dezember 2008 lassen sich schon erste Ergebnistrends erkennen. Von saisonalen Abweichen abgesehen, ist das Auto oder der ÖPNV das Hauptverkehrsmittel für fast 70 – 80 % aller Befragten. Ein Vergleich mit der letzten Erhebung von 2002 ergibt folgende Veränderungen:

  • Die Anzahl der PKWs pro Haushalt nimmt zu
  • Bei der Anzahl der Wege ist ein leichter Anstieg erkennbar
  • Die durchschnittliche tägliche Wegstrecke mobiler Personen nimmt leicht zu

Quelle: www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/Dritter_Zwischenbericht_MiD_Dez_2008.pdf

<< zurück zu Recherche

weiter zu Schwarmintelligenz >>