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Messsysteme

Radar

Radar (Radio Detection and Ranging) bezeichnet ein leistungsfähiges Verfahren zur Erkennung und Ortung von ruhenden und bewegten Objekten, das auf der Basis von elektromagnetischen Wellen im Radiofrequenzbereich arbeitet.

Radargeräte senden gebündelte elektromagnetische Wellen (Primärsignal) aus und empfangen das von Objekten reflektierte Echo (Sekundärsignal). Aus den Unterschieden von Primär- und Sekundärsignal lässt sich eine ganze Reihe von Informationen gewinnen: Winkel bzw. Richtung zum Objekt, Entfernung zum Objekt, Relativbewegung zwischen Sender und Objekt, Wegstrecke und die Absolutgeschwindigkeit des Objektes, wenn mehrerer Einzelmessungen ausgewertet werden bis hin zu den Konturen.

Die Radar-Technologie zur Abstandsmessung findet in der Fahrzeugtechnik zunehmend Anwendung. Sie arbeitet im Bereich von 77 GHz und besitzt aufgrund der hohen Frequenz eine scharfe Strahlbündelung, wodurch verschiedene Objekte sehr gut getrennt werden können. Die Radar-Technologie ist aufwändig und deutlich leistungsfähiger als die Infrarot-Variante.

Zukünftige Systeme machen eine Abstandsregelung bis zum Stillstand möglich und sind damit auch im Stadtverkehr bzw. Stop & Go-Verkehr eine sinnvolle Unterstützung. Zur lückenlosen Erfassung der Objekte vor dem Fahrzeug werden die ACC-Sensoren durch zusätzliche 24-GHz-Radarsensoren zur Nahbereichsmessung ergänzt. Künftig wird eine digitale Signalverarbeitung implementiert, die das System robust gegenüber externen Störsignalen macht.

Ultraschall-Echo

Das Funktionsprinzip von Frühwarnsystemen beim Ein- und Ausparken basiert auf dem Ultraschallecho-Laufzeitverfahren. Die meisten dieser Systeme verfügen über zwei Sensoren, die ein stetig intermetierendes (also zeitweilig aussetzendes) Ultraschallsignal abgeben.

Die Sensoren arbeiten als Sender und als Empfänger. Sie senden Ultraschallsignale ab und empfangen die von Hindernissen reflektierten Signale wieder. Die Entfernung zum Hindernis wird über die Laufzeit der Ultraschallsignale berechnet.

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