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Europäische Forschungsprojekte

Die Europäische Union hatte sich 2001 zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten in Europa um 50 Prozent auf nicht mehr als 25.000 zu senken und eine immense Summe für Forschung und Entwicklung bereitgestellt. Daraufhin wurden zahlreiche Projekte initiiert, von denen wir einige kurz vorstellen.

COMeSafety

Communications for Electronical Safety

Partner: Audi, BMW, Daimler, Fiat, Renault, Volkswagen, Gesamtzentrum für Verkehr Braunschweig

Innerhalb des 6. EU-Forschungsrahmenprogramms initiierte die Europäische Union dieses Projekt im Jahr 2003, um die Zahl der Verkehrstoten bis 2010 zu halbieren, die Effizienz des Straßenverkehrs zu verbessern und intelligente Fahrzeug-Sicherheitssysteme voranzubringen. Hintergrund waren folgende Zahlen: bei jährlich 1,3 Millionen Unfällen auf europäischen Straßen kamen rund 40.000 Menschen ums Leben kamen und 1,7 Millionen wurden verletzt.

Projektziele:

  • Koordination und Konsolidierung aller Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Car-to-X-Kommunikation
  • Unterstützung des Forums eSafety in Fragen der Standardisierung und der Bereitstellung von Frequenzen
  • Weltweite Vereinheitlichung (Japan / USA / Europa)
  • Weitergabe der Ergebnisse

(Quelle: www.comesafety.org und www.atzsonline.de)

Safespot

Partner: Bosch, Fiat, Daimler, Renault, Volvo, Uni Chemnitz, TU München, Uni Stuttgart, DLR und andere

Das europäische Gemeinschaftsprojekt Safespot arbeitet daran, kooperative Systeme für die Sicherheit im Straßenverkehr zu entwickeln, die auf der Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug und von Fahrzeug zur Infrastruktur basieren. In 8 Teilprojekten werden sowohl technische, also auch wirtschaftliche und rechtliche Fragen der Einführung neuer Kommunikationstechnologien erforscht.

Dr. Christian Zott von der Robert Bosch AG ist Leiter des Teilprojektes Safeprobe, in dem eine fahrzeugeigene Plattform zur Datenverarbeitung von sicherheitsrelevanten Informationen sowohl des Fahrzeugs selbst als auch seiner unmittelbaren Umgebung geht. Er stand uns für ein Interview zur Verfügung.

(Quelle: www.safespot-eu.org)

C2C CC

Car-to-Car Communication Consortium

Projektziele:

  • Steigerung der Sicherheit und Effizienz des Straßenverkehrs durch Kommunikation zwischen den Fahrzeugen
  • Gewährleistung der Mobilität in Zukunft auch bei noch zunehmendem Verkehrsaufkommen
  • Einführung von aktiven Sicherheitssystemen, um die Vorgabe der EU-Kommission zu erfüllen, bis 2010 die Zahl der Verkehrstoten zu halbieren.

Partner: Audi, BMW, Daimler, Fiat, Honda, Opel, Renault, Volkswagen, Volvo, Bosch, Continental, NEC, Siemens, Forschungseinrichtungen und viele andere.

Das C2C CC ist eine Nonprofit-Organisation, die von europäischen Fahrzeugherstellern initiiert wurde.

(Quelle: www.car-to-car.org)

NOW

Network on Wheels

NOW ist ein Forschungsprojekt des Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2004 – 2008

Partner: BMW, Daimler, Fraunhofer Institut Fokus, NEC Deutschland, Siemens, Volkswagen

In diesem Forschungsprojekt werden Anwendungen zur aktiven Sicherheit und für die Markteinführung angestrebt. Eine Erweiterung des Erfassungshorizontes der Fahrer und somit Verringerung der Unfallrisiken soll durch Multihop-Übertragung von Sensordaten über mehrere Fahrzeuge hinweg ermöglicht werden. Bisher konnte ein auf solche aktive Sicherheitsanwendungen alleine ausgerichtetes System die Markteintrittsbarriere nicht überwinden. Um auch bei schon geringen Ausrüstungsgraden einen Nutzen für den Anwender zu bringen, muss auch eine Kommunikation zwischen Fahrzeugen und fest installierten Stationen der Verkehrsinfrastruktur stattfinden können.

Projektziele:

  • Spezifikation eines Kommunikationssystems zur Übertragung von Sensordaten und allgemeinen Informationen in Fahrzeug-Adhoc-Netzen
  • Standardisierung des Kommunikationssystems
  • Demonstration der Ergebnisse in Referenzsystemen

(Quelle: www.network-on-wheels.de)

aktiv

Adaptive und Kooperative Technologien für den Intelligenten Verkehr

Partner: Automobilhersteller und -zulieferer, Elektronik-, Telekommunikations- und Softwarefirmen

aktiv ist eine Forschungsinitiative deutscher Unternehmer, um die Entwicklung von Fahrerassistenz- und Verkehrsmanagementsystemen voranzutreiben. aktiv besteht aus drei Teilprojekten: Verkehrsmanagement
Aktive Sicherheit
Cooperative Cars, 2006 - 2010.

Projektziele:

  • Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer
  • Entlastung der Fahrer und Unterstützung, um ihn effizient zu seinem Ziel bringen
  • Vermeidung von Staus und bessere Auslastung der Straßen
  • Finden von Lösungen, die ökonomisch und ökologisch sinnvoll und rechtlich abgesichert sind
  • Akzeptanz durch Gesellschaft und Nutzer

(Quelle:www.aktiv-online.org)

euroMetropolis

euroMetropolis ist die Landesinitiative Telematik Niedersachsen, gegründet 2004

Partner: Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Politik des Landes Niedersachsen

Die Verknüpfung der vorhandenen Verkehrswege mit einer wachsenden Infrastruktur für Kommunikation und Ortung bereitet den Weg für eine neue Mobilitätsinfrastruktur mit hoher Lebensqualität. Reisen wird mit den neuen ITS-Diensten (Intelligent Transport Systems) sowohl sicherer und verlässlicher als auch attraktiver und unterhaltsamer. Schwerpunkte in der Initiative sind die drei Themen Verkehrsinformation, Reisemanagement und Vernetzung des Autos mit Haus und Büro. Auf der Seite der Infrastruktur wird insbesondere WLAN und Satellitenortung bearbeitet.

Projektziele:

  • gemeinsame Entwicklung und Anwendung neuer Technologien, Produkte und Dienstleistungen
  • wirtschaftliche und wissenschaftliche Stärkung der Partner und der Region

(Quelle: telematik.niedersachsen.de)

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