Eigenverantwortung des Fahrers

§ 1 der Straßenverkehrsordnung enthält zwei Grundregeln:

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Wenn sich jeder Fahrer konsequent an die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung hält und aufmerksam, vorausschauend und rücksichtsvoll fährt, dann können die meisten Unfälle und viele Staus vermieden werden.

Dichter Verkehr verlangt erhöhte Aufmerksamkeit. Durch zu dichtes Auffahren, abruptes Abbremsen und unnötigem Fahrspurwechsel kann sehr schnell ein Stau aus dem Nichts entstehen. Gegenseitige Rücksichtnahme bedeutet dann, im Schwarm mitzufahren und sich nicht auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmer Vorteile verschaffen zu wollen.

Vieles macht ein guter Autofahrer intuitiv richtig. Unterstützung braucht er aber vor allem dann, wenn er eine Gefahrensituation sehr schnell erkennen, entscheiden und reagieren muss. Soll vorausschauendes Fahren auch außerhalb der eigentlichen Sichtweite gelten, muss er über die regionale Verkehrslage immer aktuell informiert sein.

Vorausschauendes Fahren heißt aber auch umweltschonend zu fahren und mit Gas- und Bremspedal bewusst umzugehen. Das Ziel muss sein, so wenig wie möglich zu bremsen. Das wäre ein Fahrstil, der sowohl den eigenen Geldbeutel als auch die Umwelt schont. Schließlich bedeutet Bremsen nichts Anderes als Vernichten von Bewegungsenergie, die zuvor durch Verbrennen von Kraftstoff gewonnen wurde.

In Zukunft unterstützt die Mobile-Car-Communication den Fahrer in allen Belangen, bietet mehr Sicherheit und mehr Spaß am Autofahren.

<< zurück zu Ergebnis

weiter zu Local Dynamic Map >>