Ihr Standort: Ergebnis > Thesen > Community Nächste Seite: Vernetzte Informationssysteme

Der Community-Gedanke

„Stefan aus Königsbronn meldet einen Blitzer zwischen Heidenheim und Steinheim auf Höhe des Wanderparkplatzes am Mittelrain.“, hören wir die Radiomoderatorin gerade sagen. Warum rufen Autofahrer bei Rundfunkanstalten an, um Radarkontrollen zu melden? Die Antwort liegt für uns auf der Hand. Sie fühlen sich als Mitglied einer Community, die zusammenhalten muss. Und dieser Community vertrauen sie tagtäglich, wenn sie alle halbe Stunde die Verkehrsnachrichten hören.

Jeder Verkehrsteilnehmer übernimmt Verantwortung für das Gesamtsystem.

Denken wir diesen Gedanken weiter, dann kommen wir zu dem Schluss, dass sehr viele Autofahrer bereit sind, fahrzeugeigene Daten anonym an das Verkehrsmanagement weiterzugeben - Daten, die in der Summe eine gute Einschätzung der Verkehrslage möglich machen und das Verkehrsmanagement in die Lage versetzen, unverzüglich zu informieren und verkehrsbeeinflussende Maßnahmen zu ergreifen.

Informationen führen zu einer höheren Akzeptanz.

Informationen sind wichtig, sie führen zu einem besseren Verständnis, einer höheren Akzeptanz von Maßnahmen und beeinflussen dadurch das Fahrverhalten positiv. Noch besser ist es, selbst aktiv werden zu können. Wir können uns vorstellen, dass es auch eine ganze Reihe von Verkehrsteilnehmern gibt, die in einer „Trusted Zone“ ihre Positionsdaten nicht anonymisiert weitergeben. Schließlich ist es interessant zu wissen, wer von den Freunden ebenfalls unterwegs ist, womöglich auf dem Weg zum selben Ziel. Der Anfang zu einem Road-Chat wäre gemacht.

Die Mobile-Car-Communication greift den Trend zur Bildung von sozialen Netzwerken über Internet und Telekommunikation auf und erschließt ihn für das Gesamtsystem "Verkehr".

<< zurück zu Local Dynamic Map

weiter zu Vernetzte Informationssysteme >>

<< zurück zu Ergebnis