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BWL-Planspiel

Einmal ein Unternehmen führen, Verantwortung tragen, Investitionen tätigen, Produkte am Markt platzieren, Bilanzen erstellen, ... Das BWL-Planspiel „Easy Business Junior Manager" gab zwei Tage lang spielerisch Einblicke in betriebswirtschaftliche Grundlagen. Wer dieses Planspiel gemacht hat, hat gelernt, unternehmerische Zusammenhänge zu erkennen, zu verstehen und direkt umzusetzen.

Die Aufgabe

Julian, Martin und Tobias
Julian, Martin und Tobias

Im ersten Schritt gründeten wir fünf Unternehmen mit jeweils drei bis vier Spielern, die als Vorstände das Unternehmen leiteten. Die Aufgabe lautete, den Wert des Unternehmens zu steigern und damit zum Erfolg zu führen.

Die Ausgangssituation

Alle fünf Unternehmen waren sehr stark auf ein bestimmtes Produkt spezialisiert und ausschließlich auf dem europäischen Markt tätig. Dies führte zu einem starken Preiskampf und in dessen Folge zu rückläufigen Geschäftsergebnissen. Nun waren die Vorstände gefragt, neue Strategien zu entwerfen. Auf welchen neuen Märkten wollen wir unsere Produkte verkaufen? Welche neuen Produkte müssen entwickelt werden? Welche Fertigungstechnologien sollen eingesetzt werden? Wie arbeiten wir mit unseren Lieferanten zusammen? Wie soll das Wachstum finanziert werden?

Das Spiel

Martin
Martin

Gespielt wurden vier „Geschäftsjahre“. Jeweils zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres fand ein Markt statt. Das Team hatte zu entscheiden: Welche Aufträge sind für das Unternehmen wichtig? Auf welchen Märkten wollen wir tätig werden? Wo können wir Marktführer sein? Wie viel Geld wollen wir für Marketing ausgeben? Mit den Aufträgen in der Tasche ging es in die Produktion. Am Ende des Geschäftsjahres erstellten wir einen Jahresabschluss unseres Unternehmens mit Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. In einer „Bilanz-Pressekonferenz“ stellten wir unsere Betriebsergebnisse vor und mussten vor unseren „Aktionären“ Rede und Antwort stehen.

Herr Walter, unser Spielleiter, gab uns immer wieder betriebswirtschaftliche Erläuterungen, die er mit vielen aktuellen Beispielen veranschaulichte. Am Ende kannten wir betriebliche Kennzahlen wie Return on Sales, Return on Investment, Cash flow, Eigen- und Gesamtkapitalverzinsung und verstanden, welche Bedeutung sie für die Bewertung eines Unternehmens haben.

Der Nutzen

Auswertung
Auswertung

Im Planspiel erlebten wir wirtschaftliche Zusammenhänge an realen Situationen und erhielten eine Vorstellung davon, welche Aufgaben in einer Firma anfallen. Wir lernten abzuschätzen, wie sich bestimmte Strategien und Entscheidungen auf den Erfolg des Unternehmens auswirken können. Viele bisher ungewohnte Fragen mussten plötzlich bedacht werden: Wie fließen finanzielle Mittel durch das Unternehmen? Wo liegen nicht ausgeschöpfte Potentiale, und wie können sie aktiviert werden? Wie entscheidend sind gute Liquiditätsplanung und durchdachte Investitionen? Wie eng hängen Forschung und Entwicklung, Produktion, Marketing und Verkauf zusammen?

In der Rolle des Unternehmers lernten wir, wie das Management Zusammenhänge erkennen und steuern kann. Wir spürten die Herausforderungen für wirtschaftliches Wachstum, insbesondere für die Schlüsselbereiche Vertrieb, Entwicklung, Produktion und Finanzen. Die Erfahrungen dieses Workshops helfen uns bei der Konzeption unseres Produktes.

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